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Anfang der fünfziger Jahre war bei Deutz die Leistungspalette nur grob gestaffelt, die 514-er Typen bildeten mit ihren 15 PS pro Zylinder, also 15-30-45-60 PS nur ein grobes Raster. Nach unten fehlte ein preiswerter, für Klein- und Kleinstbetriebe ausreichender Schlepper. Dafür wurde der F1L612/53 entwickelt. Ein knapp kalkulierter, einzylindrischer Tragschlepper mit 11 PS Leistung fand hier eine große Zielgruppe, wie auch die Verkaufszahlen bestätigten.
Die kleine Maschine hatte nur 763 ccm mit war mit nur 830 kg Leergewicht der leichteste Deutz-Schlepper aller Zeiten. Auch der einzige Tragschlepper bei Deutz sollte er zusammen mit dem F1L712 bleiben. Es gab verschiedene Ausführungen mit langem und kurzem Radstand, Universal- und Hochradversion. Eine Besonderheit war auch der umsteckbare Fahrersitz, der mit entsprechend angeordneter Pedalerie das Rückwärtsfahren erheblich erleichterte.
1956 erfolgte ohne Änderung eine Umbenennung auf F1L612/4, jedoch die 1958 erscheinende Version F1L712/1 hatte einen überarbeiteten Motor. Durch eine Vergrößerung der Bohrung auf 95 mm und damit 850 ccm Hubraum wurden bei sonst gleichen Daten 13 PS erreicht. Ansonsten änderte sich jedoch nichts.
Zur optischen Verbesserung sollte die in Bild 6 erkennbare, als Zubehör lieferbare Haubenverlängerung beitragen.
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