Deutz Traktoren
Der Traktorenbau bei Deutz begann schon Anfang des vorigen Jahrhunderts und dauert bis heute unter wechselnden Besitzverhältnissen an. Im Laufe der Jahrzehnte kamen viele Baureihen und Modelle zustande. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, sind hier die Modelle nach Baureihen zusammengefasst, dabei den Kriterien der meisten anderen Publikationen folgend.
Von den ersten Schleppern mit Benzinmotoren (Pfuglok, Automobilpflug und Deutzer Trekker) sowie den Serien MTH und MTZ fehlen mir jegliche Bilder, also wird auch hier nichts gezeigt.
Link zu den Deutz Typenbezeichnungen für Fahrzeuge und Motoren.
In den Beschreibungsseiten der Fahrzeuge finden Sie:
- Kurzbeschreibung des Fahrzeugs
- Mehrere Bilder unterschiedlicher Perspektiven und / oder Fahrzeuge.
- Technische Daten Fahrzeug, Motor, Getriebe, Bremsen und Zubehör
Klicken Sie in die Bilder und Sie kommen zu den Fahrzeugbeschreibungen
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Die FM-Serie - wassergekühlt
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Die Produktion der wassergekühlten Traktoren aus der FM Serie begann 1933 und dauerte über 20 Jahre. Deutz setzte schon zu dieser Zeit auf Umlaufkühlung, als noch viele der Mitbewerber Motoren mit Verdampfer einbauten. Eine staatlich erzwungene Pause in den Kriegsjahren ab 1942 - Fahrzeuge mit Flüssigbrennstoffen durften nur noch für militärische Zwecke gebaut werden - konnte den Erfolg der Schlepper nicht aufhalten. Hier finden sich Traktoren, die unter ihren Spitznamen wesentlich bekannter wurden als unter ihren kryptischen Typenbezeichnungen. Der F1M414 war der "Elfer Deutz" oder der "Bauernschlepper", die anderen Typen die "Stahlschlepper", weil ihr Getriebe von einem Stahlgehäuse umgeben war. Die Wasserkühlung wurde nach dieser Serie eingestellt, alle folgenden Serien waren luftgekühlt. Erst in den neunziger Jahren tauchten wieder vereinzelt Modelle mit Wasserkühlung in der Produktion auf. Aktuell im neuen Jahrtausend überwiegen die wassergekühlte Modelle.
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F1M 414 Vorkrieg
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F1M 414 Nachkrieg
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F1M 414 Holzvergaser
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F2M 315
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F2M 417
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F2M 417 Holzvergaser
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F3M 317
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Die FL 514 und 612 Serie - luftgekühlt
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In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts beginnt bei Deutz die Aera der luftgekühlten Motoren. Nach und nach werden in allen Leistungsklassen die Schlepper damit ausgestattet. In der damaligen Zeit erschienen die Vorteile so gravierend, das bei Deutz und auch anderen renommierten Herstellern der vermehrte Lärm der Luftkühlung kein Kriterium war. In den ersten Serien behielt Deutz die Bezeichnung der Motoren auch bei den Typenbezeichnungen der Schleppern bei. Die 514er wurden mit ein- bis vierzylindrigen Motoren bestückt, die 612er Serien hatte nur Ein- und Zweizylinder Motoren, hier auch in den letzten Jahren 712er, ohne das sich die Schlepperbezeichnung änderte. Der F2L612 ging nahtlos in den D25 / D25 S über, nur die Haubenform wurde der D-Serie angepasst.
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F1L 514
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F2L 514
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F3L 514
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F4L 514
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F1L 612 + 712
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F2L612/D25/D25S
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Die Raupenschlepper - vom “60 PS” bis zum DK 100
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Erst 1953 stieg Deutz in den Bau von Raupenschleppern ein. Es stellte sich jedoch schnell heraus, das der Bedarf an den Kettenfahrzeugen mehr im Bauwesen als in der Landwirtschaft vorhanden war. Somit wurden schon nach kurzer Zeit so umkonstruiert, das sie in beiden Bereichen einsetzbar waren.
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Die D-Serie
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Mit der D-Serie entfielen die bisher üblichen Modellbezeichnungen gemäß der Motorbezeichnung, die dem D folgende zweistellige Zahl war die ungefähre Motorleistung in PS (PS-Zahl aufgerundet auf den nächsten durch fünf teilbaren Wert). 1957 mit dem D40 gestartet, hatten die ersten Modelle noch das Erscheinungsbild der Vorgängerserie, wurden aber nach und nach auf ein neues, einheitliches Aussehen umgestellt. Insbesondere die Messingzierleisten und die Typenbezeichnung auf der Haube fielen hier ins Auge.
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D15
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D25 + D25 S
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D30 + D30 S
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D40+D40S+D40L
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D50+D50S+D55
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D80
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Die 05er-Serie
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Eines der vorrangigen Ziele der 05er Serie war die Vereinheitlichung von weiteren Bauteilen über das im Motorenbau schon verwirklichte Baukastensystem hinaus. Viele Blechteile waren nun angeglichen, die Tanks der kleineren Traktoren, Vorderachsen, Kotflügel usw. Wo irgend möglich, wurden gleiche Bauteile verwendet, um Produktion und Lagerhaltung kostengünstiger durchführen zu können. Beibehalten wurde die rund Haubenform, allerdings erschien über dem Deutz-Schriftzug das Magirus-Logo. Eine kleine Ironie, in Köln mit seinem weltweit bekannten Dom wurden Fahrzeuge mit dem (stilisierten) Ulmer Münster gebaut! Die Motoren erhielten nun zur Kühlung Axialgebläse. Durch ein Gegengewicht auf der Kurbelwelle wurde der Massenausgleich verbessert, was zu weniger Schwingungen und besserer Laufruhe führte. Die ersten Modelle mit Direkteinspritzung tauchten auf, der D6005 und der D9005, welche erstmalig bei Deutz auch mit Allradantrieb geliefert werden konnten.
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D2505
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D3005
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D4005
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D5005
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D5505
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D6005 + D6005A
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D9005 + D9005A
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Die 06er-Serie
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Die 06er Serie brachte einen deutlichen Einschnitt in die Optik der Deutz-Modelle, die bisher runden Hauben verschwanden und machten eckigen Formen Platz. Aber man wurde bei Deutz auch den gestiegenen Anforderungen des Marktes gerecht, für die immer größer werdenden landwirtschaftlichen Betriebe wurde immer mehr Leistung bei den Traktoren erforderlich. Die kleinen Zweizylinder verloren mehr und mehr an Bedeutung, dafür wurde die Auswahl in den höheren Leistungsklassen erweitert. Im Laufe der Bauzeit der 06er Serie von 1968 bis 1981 wurde dem Rechnung getragen, neue Modelle kamen dazu, alte wurden durch leistungsstärkere ersetzt.
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D2506
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D3006
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D4006 + D4006A
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D4506 + D4506A
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D5006 + D5006A
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D5206 + D5206A
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D5506 + D5506A
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D6006 + D6006A
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D6206 + D6206A
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D7006 + D7006A
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D7206 + D7206A
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D8006 + D8006A
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D10006+D10006A
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Die Intrac’s der 2000er Serie
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Parallel zur 06er Serie begann bei Deutz die Produktion der auch heute noch sehr kontrovers diskutierten Intrac-Serie. Die schon im Aussehen gewöhnungsbedürftigen Schlepper verfolgten ein ganz neues Konzept. Die vorn angebrachte Kabine liegt über dem Motor, dadurch entsteht hinten eine kleine Ladefläche. Anbauräume waren vorn, mittig und hinten gegeben. Somit waren ideale Voraussetzungen für einen Einmannbetrieb mit optimaler Übersicht aus der Kabine und Vorratsbehälter auf der Ladefläche geschaffen. Doch damals wie heute war und ist die Einstellung gespalten, das Konzept konnte sich nicht richtig durchsetzen. Beschrieben werden hier die auch wirklich in einer Stückzahl ausgelieferten Vierzylinder Intrac 2002, 2003 und 2004. Von dem Fünfzylinder Intrac 2005 und den Sechszylindern Intrac 2006 und 2007, alle mit hydrostatischem Getriebe, wurden nur ganz geringe Stückzahlen oder sogar nur Prototypen gebaut. Einzig zwei Sondermodelle, der Intrac 2011R als Radschlepper und der Intrac 2011K als Kettenschlepper, bestückt mit dem Motor F8L413F (11290 ccm, 256 PS) und mit Schneefräsen wurden an die Schweizer Armee ausgeliefert.
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Intrac 2002
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Intrac 2003
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Intrac 2004
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Foto F3M317: Michael Denter Text und sonstige Fotos: Peter Kautz
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