Hermann Lanz Aulendorf - Hela Traktoren
Hermann Lanz Aulendorf - ein Traktorhersteller, der immer wieder für Verwirrung sorgte. Zum einen wird er immer wieder mit Heinrich Lanz Mannheim, dem Hersteller der legendären "Lanz Bulldog" verwechselt.
Zum anderen wurden die Traktoren mit unterschiedlichen Markenbezeichnungen verkauft. In den 30er Jahren war es "Samson", in den 40-er Jahren einfach nur "Hermann Lanz Aulendorf", erst ab den 50-er Jahren kam dann auch auf Drängen von Heinrich Lanz die Markenbezeichnung "HELA". Diese wurde bis zum Schluss beibehalten und erreicht auch den heute größten Bekanntheitsgrad.
Zum Einbau kamen Motoren von Deutz und MWM, von 1955 bis 1966 auch eigene Entwicklungen. Beim Samson wurden zusätzlich auch Motoren der Zulieferer ILO, Reform, DKW und Güldner verbaut.
Wenn Sie also einen Traktor mit den folgenden Beschreibungen abgleichen wollen, beachten Sie das Baujahr, den Motorenhersteller und die Kühlungsart (Wasser oder Luft), ansonsten liegt man schnell falsch.
Link zur Herstellerbeschreibung Hela Lanz Aulendorf
In den Beschreibungsseiten der Fahrzeuge finden Sie:
- Kurzbeschreibung des Fahrzeugs
- Mehrere Bilder unterschiedlicher Perspektiven und / oder Fahrzeuge.
- Technische Daten Fahrzeug, Motor, Getriebe, Bremsen und Zubehör
Klicken Sie in die Bilder und Sie kommen zu den Fahrzeugbeschreibungen
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Die Vorkriegs- und Kriegsmodelle:
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Die Herkules- und Samson-Modelle waren in ihren Bezeichnungen noch recht einfach. Bei Bedarf wurde durchnumeriert, also Samson I und Samson II, das war’s. Leider liegen mir (noch) keine Bilder vor, also gibt es hier auch keine Beschreibung. Ab 1937 wurde als Typenbezeichnung ein D (für Diesel) und und die zweistellige Jahreszahl des Baujahres vergeben, also D37, D38 usw. Jedoch schon 1940 wurde es wieder aufgegeben, bis 1942 wurden alle Hela Schlepper D40 genannt. Vorsicht beim Zuordnen, spätere Nachkriegs-Modelle hatten teilweise die gleichen Bezeichnungen! Die dann folgenden Holzgasschlepper, die wegen staatlicher Auflagen gebaut werden mussten, hatten ein L (?) oder HG (Holzgas) und die PS-Zahl als Typbezeichnung, z.B. L15 oder HG25.
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D40 (Krieg)
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Die Nachkriegsmodelle:
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Die Typenbezeichnungen der Nachkriegsmodelle sind etwas unübersichtlich:
- das führende “D” steht für Diesel
- die zweistelligen Zahlen sind die Leistungsklasse = ungefähre PS-Zahl
- bei dreistelligen Zahlen ist die erste Ziffer die Versionsnummer des Baumusters und die beiden folgende Ziffern wieder die Leistungsklasse
Um die Modelle etwas übersichtlicher zu gliedern, habe ich sie nach der Zylinderzahl getrennt. Andere Darstellungen z.B. nach Leistungsklassen konnte ich nur schwer nachvollziehen und wollte sie deshalb hier nicht anwenden.
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Die Einzylinder:
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D12 + D12 S
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D14 + D14 S
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D15
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D112
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D415
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Die Zweizylinder:
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D16
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D24
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D117
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D218
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D420
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Die Dreizylinder:
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D38
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D45, D145 + D245
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D138 + D238
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D434
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D534
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D540
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Die Vierzylinder:
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D254 + D254A
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