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Der Hanomag R40 ist während und nach seiner Bauzeit so etwas wie eine Legende geworden. Seine robuste Bauweise und der mit 40 PS aus 5,2 Litern Hubraum nur gering belastete Motor brachten ihm den Ruf ein, unkaputtbar zu sein. Er wurde auch gern als “Lokomotive auf Rädern“ bezeichnet.
Der Schlepper war mit Ausnahme des Motors eine komplette Neuentwicklung. Herausragend das Fünfganggetriebe und die als Sonderausstattung erhältliche Druckluftbremse. Der mitten im Krieg liegende Produktionsbeginn bremste den Start zwar, doch insgesamt war der R40 ein Erfolg.
Im Laufe der Jahre erschienen verschiedene Varianten des R40:
- H oder F (auch HG) = Holzgas Motor D57 (alle anderen mit D52 Motor)
- A = elektrischer Anlasser, Luftreifen (ab 1948 R40 Standard)
- B = elektrischer Anlasser, Eisenreifen (ab 1948 R40 Standard)
- G = Benzin vorpumpen zum Anlassen von Hand, Eisenreifen (bis 1948)
- J = Benzin vorpumpen zum Anlassen von Hand, Luftreifen (bis 1948)
- C = Straßenzugmaschine mit länger übersetztem Getriebe und 25 km/h (ab 1948)
Die Varianten mit Eisenreifen hatten zwar auch das Fünfgang-Getriebe, aber der vierte und fünfte Gang waren gesperrt, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 8,5 km/h. Die Größe der Eisenbereifung war vorne 800x150, hinten 1150x300.
Heute ist die ursprüngliche Version kaum erkennbar. Auf dem Typenschild – wenn vorhanden – steht nur “R40“, auf eventuell angehängten Beschreibungen während der Traktortreffen ebenfalls. Ich gehe aber davon aus, dass ehemals eisenbereifte Varianten auf Luftbereifung umgestellt wurden und Holzvergaser-Modelle auf Dieselbetrieb umgerüstet sind. Wer mag schon stundenlang anheizen? Und ein elektrischer Anlasser ist bei einer Maschine mit 5,2 bzw. 5,7 Liter Motor eigentlich auch angebracht.
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